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FTK R-905
Datum: 13. / 14. Mai 2006
Inhalt: In dieser zweitägigen Übung übermitteln wir mit dem Richtstrahlsystem R-905.

Uem U R905 vom 13.05.06

Bei wunderschönem Wetter besammelten sich am Samstagmorgen die Jungmitglieder des EVU Uzwil und fassten als erstes ihre Tarnanzüge aus.

Frisch gekleidet liessen sich danach alle den Übungsablauf vom Präsidenten erklären, wie gewohnt und geschätzt im bildlichen Stil. Die Übung sollte hauptsächlich in zwei Teile aufgeteilt werden, ein Teil am Samstag mit Richtstrahl auf kurze Distanz zum Üben und am Sonntag das gleiche auf längere Distanz, um zu sehen ob das gelernte auch behalten werden konnte. Ausserdem war noch ein Stafettenlauf vorgesehen und eine Überraschung am Samstagabend.

Als erstes war jeoch Theorie über das R905 angesagt. Auf trockenem Boden wurde den interessierten Mitgliedern das R905 vorgestellt und sie durften jeden Schritt des Aufbauens erst probieren bevor sie korrigiert wurden, was aber oft nicht mal nötig war. Die Jungmitglieder machten ihre Arbeit nämlich gut vom Sockelaufbau über das Ausrichten und Fixieren bis zum Montieren des Sendeteils. Als alles Wichtige erklärt wurde, demonstrierten die Leiter nochmals einen Aufbau in möglichst kurzer Zeit.

Nun wurden die Teilnehmer in die Salatgruppen Tomate, Gurke und Sellerie eingeteilt, wovon jede ein SE-235 erhielt. Mit den ersten Koordinaten und einer Karte ausgerüstet mussten die Gruppen sich nun ins ungewisse Gelände begeben, um dann die neuen Koordinaten per Funk anzufragen. Die Sonne strahlte und so konnten alle das schöne Wetter geniessen. Der Funkverkehr klappte optimal und so erreichten die Gruppen kurz hintereinander den Zielort, einen Bauernhof unweit von Uzwil neben einem grossen Feld mit Obstbäumen. Dort durften sich erst einmal alle mit dem bereitgestellten Imbiss verpflegen. Es gab feine Brötchen mit Schinken und Sandwichcreme. Da genug für alle da war konnte jeder soviel essen wie er mochte.

Für den Übungsteil UNO verschoben die Teilnehmer dann alle per Duro auf die nahe gelegene Wiese und stellten dort zwei Endstationen und ein Relais auf. Die Verbindung wollte jedoch erst nicht klappen. Die Sonne stand immer noch hell am Himmel und es war trotz des kühlen Luftzuges doch ziemlich heiss. So löschten die Teilnehmer immer wieder ihren Durst am selbst gemachten Eistee. Nach einer verdienten Pause gab es für alle eine interessante Theorie darüber, warum, wo und wie das R905 eingesetzt wird. Diese war auch sehr schön in Bildern veranschaulicht. Man hatte doch tatsächlich noch eine Kreide und eine geeignete Unterlage gefunden. Schliesslich klappte es dann doch mit der Verbindung und die Stationen konnten wieder abgebaut werden.

Jetzt ging es ans Zeltebauen. Die Teilnehmer teilten sich in drei Gruppen auf und so wurden drei Zelte aufgebaut. Sie sollten jedoch nie genutzt werden können. Nach getaner Arbeit taten sich alle am köstlichen Nachtessen gütlich. Es gab Spaghetti Carbonara mit Fleischkäsestücken. Dazu feiner Salat. Auch hier konnte nach dem Essen niemand über Hunger klagen.

Leider fing es, kaum hatten alle gegessen, an zu tröpfeln und schon bald regnete, blitzte und donnerte es wie verrückt. So wurde der geplante Staffettenlauf abgesagt, die Zelte nochmals verstärkt und man zog sich vor dem Unwetter in die Scheune zurück. Dort gab es zur Freude aller feinen Schoggipudding, allerdings ist zu erwähnen das auch hiervon reichlich vorhanden war, so schlugen sich einige die Bäuche etwas zu sehr voll.

Am Abend kam dann die Überaschung. Restlichtverstärker! In der Dunkelheit konnten diese ausprobiert werden und es wurde auch Theorie vermittelt, wie man sich in der Dunkelheit verhalten kann, um andere besser zu sehen und selbst nicht gesehen zu werden. Immer noch prasselte der Regen, als sich später alle in der Scheune zu schlafen legten.

Als wir am Sonntagmorgen aufwachten - die Zelte hätten die Nacht gut überstanden - erwartete uns ein schönes Frühstücksbuffet. Gestärkt konnte danach der Übungsteil DUE durchgeführt werden. Die Jungmitglieder stellten selbständig wieder zwei Endstationen mit Relais auf, diesmal mit grösserer Entfernung. Es klappte alles einwandfrei. So konnte auch gleich wieder abgebaut werden um danach das restliche Material zu retablieren. Dies ging unter anderem Dank dem schönen Wetter flott vonstatten und so kamen wir bald wieder beim Funklokal an wo sich die Teilnehmer wieder voneinander verabschiedeten