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FTK Starkstrombefehl
Datum: 16. Juni 2007
Inhalt: Fachtechnischer Kurs mit anschl. Grillplausch

Fachtechnischer Kurs Starkstrombefehl + Grillplausch

Früh am Morgen fanden wieder einmal einige Teilnehmer den Weg ins Funklokal in Uzwil. Nachdem alle auf Tenu TAZ umgerüstet worden waren, gab es vom Präsidenten als Erstes einen kleinen Ausblick auf die zweitägige Abschlussübung SE-235, welche im August stattfindet.
Nun hiess es für alle den Starkstrombefehl kennenlernen, und zwar zu Beginn im Selbststudium mit Fragebogen plus Antwortkarte. Ziel war es, möglichst viele korrekte Antworten zu erreichen. Je ein neues Jungmitglied setzte sich mit einem älteren zusammen um von der Erfahrung profitieren zu können.
Anschliessend wurde das Gelernte auch praktisch geübt. Jeder musste üben Knoten zu legen und zwar erst mit einer Miniaturversion einer Telefondrahtleitung bestehend aus einer Reihe von Pflöcken und anschliessend auch noch „realistisch“. So viel Üben gibt natürlich auch Hunger, deshalb nahmen alle das Mittagessen dankbar an. Die Hauptspeise bildeten heisse Hunde gefolgt von leckeren Milchstrassen zum Nachtisch.

Den Nachmittag verbrachte man im freien Feld, wo man den Mastwurf-Knoten auch mal so richtig am Gewächs üben konnte und auch das Feldtelefon fand seinen Einsatz. Als genug geübt war, hiess es, das Material zurückzufassen, der TAZ durfte anbehalten werden. Dies war gleichzeitig ein ziemlicher Vorteil wie sich später herausstellen sollte. Jetzt ging es zum mehr oder weniger gemütlichen Teil des Tages über. Man verschob in den Wald oberhalb von Oberbüren wo eine schöne Blockhütte reserviert worden war. Dort wurde von ein paar eifrigen Jungs sofort Anfeuerholz gesammelt und nur ein paar Minuten später knisterte schon ein kleines Feuer.
Während man wartete, bis der Funken bereit war für die Kohle, konnte sich jeder bei Knabbersachen und Gemüse den Bauch schon mal etwas vorfüllen. Gleichzeitig spielte man zum Zeitvertreib ein „Schittlivertschuttis“, bei welchem mal die Hauptsächliche Funktion der Tarnanzüge zum Einsatz kam.
Kaum glühten die Kohlen, wurde alles Fleisch auf den Grill geworfen und man „einigte“ sich darüber, wer welches Stück Fleisch haben durfte. Je nach persönlichem Gusto konnte sich dann am fertigen Fleisch bedient werden, von blutig tropfend bis stiefelsohlenhart wäre alles möglich gewesen, doch die meisten bevorzugten ihr Fleisch rosé. Am Ende konnte niemand sagen, er hätte sich nicht genug satt gegessen. Bei weiterem „Schittlivertschuttis“ und Gesprächen fand der Abend dann langsam sein Ende bis dann schliesslich alle Teilnehmer ihren Weg nach Hause fanden.

JM Matthias Schranz